Samstag, 24.08.2019 09:17 Uhr

Cyberkrieg aus dem Ländle

Verantwortlicher Autor: Wolfgang Weichert Stuttgart, 26.04.2019, 00:08 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Politik +++ Bericht 6735x gelesen
Vortrag zum Thema in Stuttgart
Vortrag zum Thema in Stuttgart  Bild: Wolfgang Weichert

Stuttgart [ENA] Der Friedenstreff Stuttgart-Nord lud am Donnerstag, 25. April, zu einem Vortrag ins Bürgerhaus Feuerbach ein. Christoph Marischka von der Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI), sprach ab 19:00 Uhr über „Militär-, Rüstungs- und Forschungsregion Baden-Württemberg.

Kriege gewinnen mit Künstlicher Intelligenz aus’m Ländle“. Militärstandorte in Baden-Württemberg werden ausgebaut. Dies gilt für die US-amerikanischen und deutschen Spezialkräfte in der Gegend um Stuttgart, aber auch für das neue Logistikzentrum der NATO in Ulm. Doch auch jenseits der Militärstandorte ist Baden-Württemberg durch seine Industrie- und Forschungslandschaft in weltweite Kriege involviert.

Mit dem Cyber-Valley soll nun zwischen Stuttgart und Tübingen ein Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz entstehen – jene Technologie, die nach Angaben führender VerteidigungspolitikerInnen künftige Kriege entscheiden wird. Der Vortrag sollte einen Überblick über Militärstandorte, Rüstungsunternehmen und Forschungseinrichtungen geben. Die Firmen Thales und Atos entwickeln ja „nur“ Software. Allerdings handelt es sich um Software die in allen Waffensystemen eingebunden werden können. Das Fachjargon ist: augmented soldier *man-unmanned teaming*

Militäreinrichtungen im Raum Stuttgart
Heinz Wienand (Friedenstreff Stutgart-Nord)
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.